Einleitung – Definition von Vitaminen – Was ist ein Vitamin?
Vitamine sind organische Stoffe, lebensnotwendig für den menschlichen Organismus, weil sie für wichtige chemische Reaktionen, wie zum Beispiel die Umwandlung von Energie (Kohlenhydrate in ATP), verantwortlich sind. Ein Vitaminmangel sowie ein Übermass an Vitaminen können zu schwerwiegenden Krankheiten oder Komplikationen führen.
Eine gesunde Ernährung (mit Früchten, Gemüse, Getreide und Fleisch u.a.) reicht in der Regel aus, um den Körper mit einer ausreichenden Menge an Vitaminen zu versorgen. Bei Krankheiten, bei Kindern bestimmter Altersgruppen (zum Beispiel Säuglinge benötigen zusätzlich Vitamin D), in einer Rekonvaleszenz-Phase oder auch bei schlechter Ernährung müssen Vitamine als Nahrungszusatz eingenommen werden (zum Beispiel in Form von Tabletten, im Apothekenhandel erhältlich).
Die Einnahme von Vitaminen kann auch eine vorbeugende Wirkung haben, beispielsweise die Einnahme von Vitamin C gegen Erkältungen oder Folsäure, um eine Spina bifida ('offener Rücken', Neuralrohrdefekt') zu verhindern.
Definition von fett- und wasserlöslichen Vitaminen
Fettlösliche Vitamine: Vitamine, die sich nicht wasserlöslich sind; Vitamine, die weniger rasch vom Organismus ausgeschieden werden, da sich diese im Fettgewebe ablagern. Bei Einnahme von fettlöslichen Vitaminen (Vitamine A, D, E und K): Vorsicht vor einer Überdosierung! Lassen Sie sich von Ihrer Apothekerin oder Ihrem Apotheker beraten.
Wasserlösliche Vitamine: Vitamine, die wasserlöslich sind; Vitamine, die rascher durch den Urin ausgeschieden werden, weil sie wasserlöslich sind. Da diese Vitamine jedoch sehr rasch ausgeschieden werden, müssen diese häufiger (bis täglich) durch Nahrung oder Nahrungszusätze aufgenommen werden.
Siehe: Weitere Artikel zum Thema Ernährung