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Blasenentzündung trinken- Trinken Sie ausreichend Wasser! Pro Tag sollten Sie 1.5-2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Dadurch wird die Verdünnung und die Eliminierung der infektiösen Bakterien gefördert, was insbesondere für die Harnwege und die Blase von grosser Bedeutung ist.
Vermeiden Sie jedoch jegliche Limonaden oder sonstige kohlensäurehaltige Getränke und trinken Sie lieber Wasser, Cranberry-Saft oder Tee aus Heilpfanzen, die für die Behandlung einer Blasenentzündung empfohlen werden.

 


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Um die Schmerzen zu lindern, können Sie eine Wärmeflasche auf Ihren Unterleib legen.

Mehr Informationen über Blasenentzündungen :


 Blasenentzündung vorbeugen

 

- Wie schon erwähnt, ist das Trinken von Wasser von grosser Bedeutung, auch um einer Blasenentzündung vorzubeugen. Trinken Sie mindestens einen Liter Wasser pro Tag oder Säfte aus Preiselbeeren oder Cranberry. Dadurch vermeiden Sie auch das Auftreten einer chronischen Blasenentzündung. Lesen Sie auch die Rubrik Heilpflanzen

- Versuchen Sie, Stress und Müdigkeit zu vermeiden, da diese Ihr Immunsystem schwächen können und somit eine mögliche Ansteckung begünstigt. Es wird empfohlen, jeden Tag ausreichend Vitamine und Mineralien einzunehmen (unterstützen Sie dies zum Beispiel mit Vitamintabletten). Fragen Sie Ihren Apotheker um Rat.

- Sie können auch Ihr Immunsystem stärken, indem Sie regelmässig in die Sauna gehen und sich ausgewogen und gesund ernähren. Essen Sie viele Früchte, da diese eine wichtige Vitamniquelle sind. Probiotische Produkte wie zum Beispiel Joghurt sind auch zu empfehlen.

- Das Immunsystem kann auch durch Einnahme von Arzneimitteln gestärkt werden, die Vitamin C oder Echinacea enthalten. Es gibt auch immunstimulierende Arzneimittel, die Bakterienextrakte enthalten; diese sind in Apotheken erhältlich.

- Ziehen Sie sich warm an. Zu vermeiden ist Unterwäsche, die zu kurz und zu eng ist und die aus einem synthetischen Stoff hergestellt wurde. Bevorzugen Sie baumwollhaltige Unterwäsche. Bei Frauen kann die bauchfreie Mode zum Verhängnis werden, da der Unterleib nicht vor Kälte geschützt ist. Diese Mode schwächt das Immunsystem und begünstigt somit das Auftreten einer Blasenentzündung.

- Wechseln Sie regelmässig ihre Unterwäsche. Eine unzureichende Intimhygiene fördert das Auftreten von infektiösen Bakterien.

- Falls Sie an Verstopfungen leiden, sollten Sie diese schnellstmöglichst behandeln. Die Prävention und die Behandlung von Konstipationen ist gewiss in diesem Zusammenhang sehr wichtig, da eine Verstopfung das Erscheinen von infektiösen Bakterien in den Harnwegen zur Folge haben kann.

- Unterdrücken Sie nicht Ihren Harndrang! Es ist wichtig, dass Sie Wasser lassen können, sobald Sie den Drang verspüren.

- Wie schon erwähnt, sollten Sie auf eine gründliche Intimpflege Wert legen. Entgegen allen Erwartungen können gewisse Seifen sich als zu irritierend erweisen und somit die Bildung von infektiösen Bakterien begünstigen. In Apotheken gibt es spezielle Intimwaschlotions, welche einen leicht erniedrigten pH aufweisen. Dies verhindert das Auftreten von Blasenentzündungen.

- Nach jedem Toilettengang sollte man sich gründlich den Intimbereich säubern. Besonders bei Frauen wird empfohlen, sich nach einem Toilettengang von vorne nach hinten zu abwischen, um die Ansteckung der Harnwege durch fäkale Bakterien zu verhindern.

- Geschlechtsverkehr kann das Auftreten von Blasenentzündungen begünstigen. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, vor dem Geschlechtsverkehr genügend zu trinken, und auch, nachdem Sie Wasser gelassen haben. Dies trägt zur Ausspülung von Bakterien bei, die eine Blasenentzündung hervorrufen können. Zudem sollte nach Geschlechtsverkehr Wasser gelöst werden.

- Eine trockene Scheide ist oft ein Symptom der Menopause. Dies kann eine Blasenentzündung begünstigen. Sprechen Sie mit Ihrem Apotheker oder Arzt über mögliche Präventionsmassnahmen

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Verfassung der Texte + Update: Xavier Gruffat, Apotheker 12. März 2012
Medical Review Dr Patrick Eichenberger, Apotheker
Xavier Gruffat, Apotheker
12. März 2012
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