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Einleitung - Zusammenfassung Harnsteine
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Harnsteine (Harngriess oder Nierensteine) sind Kristalle, die sich nicht mehr auflösen können und daher die Form kleiner Steinchen annehmen, die mit dem Urin ausgeschieden werden. Diese Kristalle können in den Harnwegen hängen bleiben und Schmerzen, eine Harnverstopfung und in schweren Fällen eine Infektion der Harnwege verursachen. Siehe auch: Definition Harnsteine
Man schätzt, dass rund 12 % der Weltbevölkerung unter Harnsteinen leiden oder leiden könnten. Bei manchen Menschen besteht ein höheres Krankheitsrisiko aufgrund unterschiedlicher Risikofaktoren wie eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder genetische Veranlagung. Es ist davon auszugehen, dass 24 % der Bevölkerung eine genetische Prädisposition für Harnsteine aufweist.
Bei den meisten Patienten ist der Salz- und Mineralgehalt im Blut nicht ausgeglichen. Die Erkrankung kann durch die Ernährung oder andere Krankheiten wie Gicht, Diabetes oder auch Adipositas beeinflusst werden. Wie bereits erwähnt, kann auch Dehydrierung die Bildung von Harnsteinen begünstigen. Aus diesem Grund kommt es vor allem im Sommer, wenn der Körper durch Schwitzen mehr Flüssigkeit verliert, vermehrt zu Harnsteinerkrankungen.
Im Wesentlichen gibt es 3 verschiedene Arten von Harnsteinen: kalkhaltige Harnsteine, Calciumoxalatsteine und Harnsäuresteine.
Siehe auch: Ursachen Harnstein
Die Erkrankung kann asymptomatisch (ohne Symptome) verlaufen und daraufhin über Jahre unbehandelt bleiben.
Ärzte und Patienten sprechen dann von einer Krankheit, wenn sich Symptome zeigen, z. B. eine Hämaturie (Blut im Urin) oder eine sehr schmerzhafte Nierenkolik, die in manchen Fällen bis zu einer Stunde lang andauern kann (siehe Symptome bei Harnsteinen).
Die Diagnose kann durch bildgebende Verfahren wie eine Computertomographie oder Ultraschall erfolgen. Siehe: Diagnose von Harnsteinen
Die Behandlung hängt von der Grösse der Kristalle und Stelle ab, an der sich die Harnsteine innerhalb der Harnwege befinden. Sie zielt darauf ab, die Harnsteine oder Kristalle zu entfernen.
In den meisten Fällen (ca. 80 %) verschwinden die Steine von selbst oder durch die richtige Ernährung. Wenn nicht, stehen dem Arzt verschiedene Medikamente zur Behandlung zur Verfügung. Sollte dies nicht ausreichen, können die Harnsteine über kleine Einschnitte abgesaugt oder in extremen Fällen chirurgisch entfernt werden.
Die Schmerzen werden mit Entzündungshemmern (NSAID) behandelt. Auch die Ernährung muss entsprechend umgestellt werden. Unter Umständen müssen bestimmte Lebensmittel vermieden und andere in grösserer Menge verzehrt werden.
Bestimmte Heilpflanzen wie Birke oder Ysop können unterstützend eingesetzt werden. Siehe alle Heilpflanzen zur Behandlung von Harnsteinen
Am Wichtigsten für eine erfolgreiche Behandlung und Prävention ist es jedoch, viel zu trinken: mindestens 2 Liter pro Tag. Weitere Tipps zur Behandlung gegen Harnsteine
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