Eine Warze ist wie eine Art kleiner, gurtartiger Tumor in der Form einer Schale von harter Haut. Am häufigsten tritt diese Hauterkrankung an Händen und Füssen auf (siehe: Definition Warzen).
Warzen sind mehr ein ästhetisches als ein gesundheitliches Problem. Jedoch können Warzen wie z.B. die Fussohlenwarze sehr schmerzhaft sein und benötigen oft eine Behandlung (siehe: Symptome Warzen).
Warzen werden durch Viren verursacht (siehe: Ursachen Warzen). Es gibt über 100 verschiedene Arten des Papillomavirus’ oder HPV (Humanes Papillomavirus), das für die Entstehung von Warzen verantwortlich ist. Da es sich um HPV handelt, sind Warzen ansteckend.
Die Inkubationszeit (Zeit, zwischen Erstkontakt und Auftreten der Erkrankung) kann mehrere Monate betragen. Häufig werden Warzen von einer Person zur anderen übertragen, wie z.B. im Fitnessstudio, Schwimmbad oder im Hotel.
Medikamente zur Behandlung von Warzen, die ohne Rezept erhältlich sind, bestehen aus Salicyl- oder Milchsäure (chemische Behandlung) und sind in Form von Crèmen, Salben oder Lösungen erhältlich. Bei der Kryotherapie wird durch Kälteanwendung krankes Gewebe entfernt. Um diese Temperaturen zu erreichen, wird hauptsächlich Stickstoff eingesetzt. Zudem können auch Schöllkraut oder Thuja gegen Warzen eingesetzt werden (siehe: Behandlung Warzen).
Wenn Sie an einer Warze leiden, sollten Sie es in Zukunft vermeiden, an öffentlichen Orten barfuss zu gehen, damit Sie andere Mitmenschen nicht infizieren. Wenn die Warze sehr gross ist und nach einigen Monaten durch die klassischen Behandlungen nicht verschwindet oder sich an kritischen Körperstellen befindet (Geschlechtsteile, Teiles des Gesichts), oder die Form der Warze atypisch ist, sollten Sie eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufsuchen. Lesen Sie in unserem Dossier weitere Ratschläge, falls Sie selber eine Warze haben (siehe: Ratschläge Warzen).
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